Starkwerk
Karlsruhe
STark sein. Anders Handeln


Starkwerk: Kraftvoll, Innovativ, achtsam!
STARKWERK
Stark sein. Anders handeln.
Handlungsfähig bleiben, wenn es schwierig wird.
Fortbildungen · Workshops · Fachvorträge · Beratung
· körperorientierte Praxis
Wo Menschen miteinander arbeiten, Verantwortung tragen und Entscheidungen treffen, entstehen Belastung, Konflikte und Situationen, in denen professionelles Handeln besonders gefragt ist.
Genau hier setzt STARKWERK an.
Ich biete praxisorientierte Fortbildungen, Workshops und Fachvorträge für Unternehmen, Behörden, soziale und pädagogische Einrichtungen, Kliniken, Schulen sowie Fach- und Führungskräfte an.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Wissen und theoretische Modelle.
Es geht darum, zu verstehen, was in belastenden Situationen passiert – und was Menschen konkret tun können, um handlungsfähig zu bleiben.
Wahrnehmen. Regulieren. Abgrenzen. Handeln. Stabilisieren.
Wissen allein verändert noch kein Handeln.
Was passiert mit uns unter Stress?
Warum eskalieren manche Situationen, obwohl niemand eine Eskalation beabsichtigt?
Wie wirken Haltung, Körpersprache und Kommunikation auf unser Gegenüber?
Wie können Menschen lernen, Spannung frühzeitig wahrzunehmen und zu regulieren?
Und wie bleiben Fachkräfte, Mitarbeitende und Führungskräfte auch unter hoher Belastung klar und handlungsfähig?
STARKWERK verbindet fachliches Wissen mit Selbstreflexion, praktischen Übungen und unmittelbarer Erfahrung.
Dabei fließen Erkenntnisse und Methoden aus Sozialer Arbeit, Traumapädagogik, Deeskalation, Kommunikation, körperorientierter Arbeit und therapeutisch-pädagogischem Boxen zusammen.
Der Anspruch ist klar:
Nicht nur verstehen, sondern erleben.
Nicht nur reagieren, sondern bewusst handeln.
Nicht nur funktionieren, sondern langfristig handlungsfähig bleiben.
Themen & Schwerpunkte
Deeskalation & Handlungskompetenz
Deeskalation beginnt nicht erst beim Verhalten des Gegenübers.
Sie beginnt bei der eigenen Wahrnehmung, Haltung und Regulation.
In Fortbildungen und Workshops geht es unter anderem um Eskalationsdynamiken, professionelle Haltung, Selbststeuerung, Körpersprache, Kommunikation unter Spannung, Nähe und Distanz, Grenzsetzung sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten in herausfordernden Situationen.
Ziel: Konflikte früher erkennen, bewusster kommunizieren und auch unter Spannung sicher handeln.
Kommunikation, Selbst- & Fremdwahrnehmung
Kommunikation entscheidet besonders dort über Wirkung, wo Menschen unter Zeitdruck stehen, Verantwortung tragen oder unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen.
Die Angebote beschäftigen sich mit der Wirkung von Sprache und Körpersprache, eigenen Kommunikationsmustern, Selbst- und Fremdwahrnehmung, professioneller Beziehungsgestaltung, Grenzen, Status und Selbstreflexion.
Für Teams und Führungskräfte können diese Inhalte gezielt auf Zusammenarbeit, Führung und Kommunikation unter Belastung übertragen werden.
Resilienz, Selbstregulation & nachhaltige Selbstfürsorge
Resilienz bedeutet nicht, immer mehr aushalten zu müssen.
Es geht darum, Belastungen wahrzunehmen, eigene Ressourcen zu kennen und Möglichkeiten zur Regulation bewusst einsetzen zu können.
Themen sind unter anderem Stress und Nervensystem, persönliche Warnsignale, das Window of Tolerance, Selbstwirksamkeit, Grenzen, Regeneration sowie konkrete Regulationsstrategien.
Dabei entstehen keine abstrakten Vorsätze, sondern praktische Werkzeuge für den Alltag.
Trauma & Traumapädagogik
Traumatisierende Erfahrungen können Wahrnehmung, Verhalten, Beziehung und Regulation nachhaltig beeinflussen.
Meine Fortbildungen vermitteln verständliches Basiswissen über Trauma und Traumafolgestörungen und übertragen dieses Wissen auf den professionellen Alltag.
Zu den möglichen Inhalten gehören:
Traumapädagogische Grundlagen · PTBS und komplexe Traumafolgen · Gehirn und Nervensystem · Bindung und Beziehung · Trigger · Dissoziation · Window of Tolerance · Stabilisierung · Ressourcenorientierung · Selbstwirksamkeit · sekundäre Traumatisierung.
Ziel ist eine Haltung, die Verhalten nicht vorschnell bewertet, sondern zunächst versucht, es zu verstehen – und daraus professionelle Handlungsmöglichkeiten entwickelt.
Therapeutisch-pädagogisches Boxen
Bewegung als Zugang zu Wahrnehmung, Regulation und Selbstwirksamkeit.
Therapeutisch-pädagogisches Boxen ist mehr als Bewegung.
Gezielt eingesetzt können körperorientierte Übungen einen unmittelbaren Zugang zu Spannung, Impulsen, Grenzen, Emotionen und eigenen Ressourcen ermöglichen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
Körperwahrnehmung · Spannungsregulation · Impulskontrolle · Selbstwirksamkeit · Grenzwahrnehmung · Fokus · Koordination · Emotionsregulation.
Ich biete sowohl Fortbildungen für Fachkräfte als auch körperorientierte Einzel- und Gruppenangebote für Klientinnen und Klienten an.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um Wettkampf oder Sparring.
Bewegung wird als methodisches Werkzeug genutzt, um Wahrnehmung und Regulation erfahrbar zu machen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Skills für Fachkräfte & Klientel
Was hilft, wenn Spannung bereits da ist?
In praxisorientierten Workshops werden unterschiedliche Regulationsmöglichkeiten erprobt und reflektiert.
Dazu gehören beispielsweise Atemregulation, Bewegung, Bodenkontakt, sensorische Reize, bilaterale Aktivierung, isometrische Anspannung und Entspannung sowie kurze Fokus- und Orientierungsübungen.
Ziel ist ein individueller Werkzeugkasten mit Strategien, die auch dann eingesetzt werden können, wenn im Alltag wenig Zeit zur Verfügung steht.
Weitere Fachthemen
Neben den Schwerpunkten bietet STARKWERK Fachvorträge und Workshops unter anderem zu folgenden Themen an:
Sucht & Suchtprävention · selbstverletzendes Verhalten · Aggression & Impulskontrolle · Stress & Belastungsfolgen · Sekundärtraumatisierung · Bindung & Beziehung · professionelle Haltung · Menschenführung · Selbstwirksamkeit · Gewaltprävention
Weitere Themen und individuelle Veranstaltungskonzepte sind auf Anfrage möglich.
Für wen ist STARKWERK?
Die Angebote werden an die jeweilige Organisation und Zielgruppe angepasst.
STARKWERK arbeitet unter anderem mit:
Unternehmen & Wirtschaftsorganisationen
Polizei, Behörden & Sicherheitsbereichen
Kliniken, Pflege & Gesundheitswesen
Jugendhilfe & Sozialer Arbeit
Schulen & Bildungseinrichtungen
Fach- und Führungskräften
pädagogischen, psychosozialen und therapeutischen Teams
Denn die Arbeitsfelder unterscheiden sich.
Die grundlegenden Fragen bleiben häufig dieselben:
Wie nehme ich wahr, was gerade passiert?
Wie reguliere ich mich selbst?
Wie kommuniziere ich klar?
Wie setze ich Grenzen?
Und wie bleibe ich handlungsfähig, wenn es schwierig wird?
Therapeutisches Boxen – Bewegung, Regulation & Selbstwirksamkeit
Therapeutisch-pädagogisches Boxen verbindet Bewegung, Körperwahrnehmung und Reflexion. Im Mittelpunkt stehen nicht sportliche Leistung oder Wettkampf, sondern die gezielte Arbeit an Selbstregulation, Spannungsabbau, Impulskontrolle, Grenzwahrnehmung und Selbstwirksamkeit.
STARKWERK bietet diesen Ansatz in unterschiedlichen Formen an: als Einzel- oder Gruppenangebot für Klientinnen und Klienten, als körperorientiertes Angebot für belastete Mitarbeitende und Teams sowie als Fortbildung für Fachkräfte, die bewegungsorientierte Methoden kennenlernen und in ihre eigene Arbeit integrieren möchten.
Die Inhalte werden dabei individuell an Zielgruppe und Arbeitsfeld angepasst – von Jugendhilfe, Pädagogik und psychosozialer Arbeit über Kliniken und Gesundheitswesen bis hin zu Behörden, Einsatzkräften und Unternehmen.
Der Körper wird zum Zugang für Wahrnehmung, Regulation und neue Handlungsmöglichkeiten.
Trauma, Stress & Handlungskompetenz
erhalten verstehen. Belastungen erkennen. Handlungssicherheit gewinnen.
Traumapädagogisches Wissen hilft dabei, menschliches Verhalten unter Stress und außergewöhnlicher Belastung besser zu verstehen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen von Trauma auf Gehirn, Nervensystem, Wahrnehmung, Verhalten, Kommunikation und Beziehungsgestaltung sowie Möglichkeiten zur Stabilisierung und Regulation.
Dieses Wissen ist nicht ausschließlich für pädagogische oder therapeutische Arbeitsfelder relevant. Es unterstützt Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, in Kliniken, Pflege und psychosozialen Bereichen ebenso wie Unternehmen, Führungskräfte, Behörden, Polizei und andere Organisationen, in denen Menschen Verantwortung tragen, Belastung erleben oder mit anderen Menschen arbeiten.
Für Unternehmen und Organisationen kann eine traumasensible Haltung beispielsweise dazu beitragen, Belastungsreaktionen von Mitarbeitenden besser einzuordnen, Kommunikation und Führung bewusster zu gestalten und eine professionelle, wertschätzende Unternehmenskultur weiterzuentwickeln.
Die Inhalte werden an das jeweilige Arbeitsfeld angepasst – vom Trauma-Basiswissen und der klassischen Traumapädagogik bis zur Übertragung auf Führung, Zusammenarbeit und professionelle Kommunikation.
Traumawissen schafft Verständnis – und Verständnis erweitert Handlungsmöglichkeiten.
Deeskalation & Handlungskompetenz
Deeskalation beginnt, bevor es eskaliert.
Deeskalation bedeutet für STARKWERK mehr als das Reagieren auf einen bereits entstandenen Konflikt. Im Mittelpunkt stehen Prävention, Selbstreflexion und das Verständnis dafür, wie Menschen unter Stress und Anspannung wahrnehmen, kommunizieren und handeln.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um Fixier- oder körperliche Sicherungstechniken. Die Trainings beschäftigen sich vielmehr mit Fragen wie: Was passiert unter Anspannung im Nervensystem? Wie verändert Stress meine eigene Wahrnehmung, Körpersprache und Kommunikation? Welche persönlichen Reaktionsmuster bringe ich mit? Wie wirken Haltung, Beziehung, Nähe und Distanz, Grenzen oder bestehende Strukturen auf eine Situation?
Deeskalation beginnt deshalb lange vor dem eigentlichen Konflikt. Neben dem individuellen Verhalten werden auch Rahmenbedingungen, Kommunikationswege, Teamdynamiken und organisationale Strukturen betrachtet, die Sicherheit fördern oder Eskalationen begünstigen können.
Die Inhalte werden individuell auf das jeweilige Arbeitsfeld abgestimmt – für Kinder- und Jugendhilfe, Kliniken und Pflege, Schulen, Unternehmen und Führungskräfte, Behörden, Polizei sowie weitere Organisationen und Dienstleistungsbereiche.
Wer Eskalation verstehen will, muss nicht nur auf das Gegenüber schauen – sondern auch auf sich selbst, die Beziehung und die Strukturen, in denen sie entsteht.
ohne harte Bandagen -Boxen als Therapie
„Ohne harte Bandagen – Boxen als Therapie“
Ernst Reinhardt Verlag, 2026
Als Autor des Fachbuchs beschäftige ich mich intensiv mit der Frage, wie Boxen und körperorientierte Methoden professionell in pädagogischen und therapeutischen Kontexten eingesetzt werden können.
Die Verbindung aus Bewegung, Beziehung, Regulation und Reflexion ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit.
https://www.reinhardt-verlag.de/56199_angermann_gruenwald_ohne_harte_bandagen_boxen_als_therapie/

